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Onboard-Diagnose

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Diagnose der Volvo-Bordelektronik per OBD (onboard-Diagnose)


Ältere Modelle ohne Diagnosebox oder Diagnoseschnittstelle:
Ältere Modelle vor 1989, spätere V6-Modelle (Motor B280) und Modelle mit SRS / Airbag vor Modelljahr 1992, sowie 700/900er-Modelle mit Klimaautomatik besitzen eine autarke Diagnoseeinrichtung der jeweiligen Steuergeräte:

Zündsteuergerät (EZK-115, EZK-117, EZK-118)
(Motoren B280, und B200/230 der ersten und zweiten Generation)

Klimaautomatik ECC 700/900er-Baureihe

SRS Airbag 200, 700, 900er bis Modelljahr '92



Modelle bis einschließlich Baujahr 1995, Diagnosebox OBD-I:

Die Diagnosebox für das OBD-I wurde zum Modelljahr 1989 bei den 4-Zylinder-Saugmotoren in der 200/700er-Baureihe eingeführt, zum Modelljahr 1990 bekamen auch die 4-Zylinder-Turbomotoren in der 700/900er-Baureihe eine Diagnosebox. Alle 850er sowie 940er und 960er bis zum Modelljahr 1995 sind ebenfalls damit ausgerüstet. Ab Modelljahr 1996 wurde einheitlich eine OBD-II-Diagnoseschnittstelle eingeführt, die die alte Diagnosebox mit separatem Steckpin, LED und Knöpfchen ersetzt.

Die Modelle mit V6-Motoren erhielten nie eine Diagnosebox, da die Motorsteuerung nicht über eine onboard-Diagnose mit Fehlerspeicher verfügt. Die Diesel erhielten später in der 900er-Baureihe eine Diagnosebox, mit der die Komponenten der Bordelektronik geprüft werden konnten - für den Dieselmotor der 900er-Baureihe gab es natürlich keine Diagnosemöglichkeit, da er keine elektronische Steuerung/Regelung besitzt.

Die Diagnosebox befindet sich bei den 2er/7er/9er-Modellen auf der Fahrerseite in der Nähe vom Federbeindom. Bei vielen x40er-Modellen befindet sie sich hinter dem Federbeindom, meistens angeschraubt an einer Strebe. Bei einigen 900ern befindet sie sich vor dem Federbeindom an einer separaten Halterung (siehe erstes Foto). Das zweite Foto zeigt die Box geöffnet, mit abgenommenem Deckel und eingestecktem Pin.
Beim 850 befindet sie sich beifahrerseitig vorne im Motorraum, zwischen Scheinwerfer und dem schwarzen Steuergerätekasten.
Die Box ist mit einer Kappe verschlossen - nach dem Abziehen (gerade nach oben) sind die Buchsen sowie der Druckknopf mit LED und der Stecker zugänglich (siehe Foto rechts). Spätere Modelle haben zwei Diagnoseboxen, Box-A und Box-B, wobei es nur bei Box-A einen Stecker und Druckknopf mit LED gibt, d.h. dieser Stecker mit Pin muss auch zum Auslesen der Codes in Box-B verwendet werden.

Zur Diagnosebox OBD-I ...



Modelle ab einschließlich Baujahr 1996, Diagnoseschnittstelle OBD-II:

Besitzt Ihr Modell keine solche Diagnosebox (Modelle ab '96), so können trotzdem bei vielen Modellen noch einzelne Steuergeräte mit der alten Methode ausgelesen werden. Informationen über das OBD-II-System finden Sie in der Beschreibung der Diagnoseschnittstelle OBD-II.

Zur Diagnoseschnittstelle OBD-II ...





Alle Angaben ohne Gewähr!


Es können Fehler in den Quellen sowie Fehler in Übersetzungen vorkommen. Die Informationen sind nach bestem Wissen erstellt und die Methoden selbst mehrmals angewandt worden.

Wer meint, er habe einen Schaden nach dem Anwenden der Methoden und müsse bei mir deshalb Terror machen, der hatte eindeutig auch schon vorher einen Schaden - nur eben nicht am Fahrzeug, und in dem Fall ist jede Hilfe schon lange zu spät.


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